RS1: Die Trassenplanung in Bochum von 2010 bis 2025

Bürgerbeteiligung 2021: 336 Trassenvarianten

Bild: Ergebnis der Bürgerbeteiligung 2021: 336 Trassenvarianten für den RS1 in der Bochumer Innenstadt.

Die Idee eines Radschnellwegs durch das ganze Ruhrgebiet, parallel zur A40, stammt aus dem Jahr 2010. Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist durch das »Stillleben A40« auf die Idee gekommen. Das Projekt hieß dementprechend zunächst »Radschnellweg Ruhr (RSR)«. Der Gedanke selbst ist älter: Als der Ruhrschnellweg, der Vorläufer der A40, in Bochum gebaut wurde, hatte er Radwege. Da lag es nahe, an eine A40 für Radfahrer zu denken.

Aber als ich im Zuge der Planung des Stilllebens erklärte, ich wolle an diesem Tag mit dem Rad auf der A40 von Dortmund nach Duisburg und wieder zurück fahren, wurde das für völlig utopisch erklärt.
Ich bin trotzdem gefahren – hin und zurück.

Wenig später war davon die Rede, es gäbe beim RVR Planungen für einen Radschnellweg durch das Ruhrgebiet. Vorbilder gab es ja schon, unter anderem in den Niederlanden. Zum Beispiel den »RijnWaalPad« zwischen Arnhem und Nijmegen (18,5 km). Aber offiziell war nichts.

Im Mai 2011 gab es erste Zeitungsberichte zu einem geplanten Radschnellweg Ruhr.

Für mich war das Grund genug, mich von Anfang an intensiv mit dem Projekt zu beschäftigen und alle verfügbaren Informationen darüber zu verfolgen.
2011 folgte der offizielle Beschluss auf der Verbandsversammlung des RVR und eine Konzeptstudie, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis eines möglichen Radschnellwegs Ruhr zu erforschen.

Der angedachte Radschnellweg quer durchs Ruhrgebiet ist realisierbar, in dem dicht besiedelten Ballungsraum mit 5,2 Millionen Einwohnern bietet sich für das Projekt sogar ein „herausragendes Potenzial“. Zu diesem Schluss kommen Fachleute vom Dortmunder Büro Planungssocietät, die eine Konzeptstudie zu dem Schnellweg erstellt haben. Nach Vorstellungen des Regionalverbands Ruhr (RVR) soll die ausgebaute Fahrradroute bis zum Jahr 2020 [!] Duisburg und Hamm miteinander verbinden und die A40 beim Pendlerverkehr spürbar entlasten. … Der Weg würde – da ist die Studie ganz deutlich – das Radfahren im Ruhrgebiet sehr viel attraktiver machen. Das Papier soll im März den Verbandsgremien vorgestellt werden und Grundlage sein für eine viel detaillierte, etwa 400 000 Euro teure Machbarkeitstudie.

WAZ, 22.02.2012

Die Studie schätzte den Kostenaufwand auf etwa 100 Millionen Euro für 85 Kilometer Strecke. Zum Vergleich: Ein einziger, einfach zu bauender, Autobahnkilometer kostet etwa vier bis sechs Millionen Euro.

Die folgende Machbarkeitsstudie enthält in Kapitel 8 eine Kosten-Nutzen-Analyse als integralen Bestandteil des geplanten Förderbescheides. Die Studie erbrachte den Nachweis, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis eines möglichen Radschnellwegs Ruhr mit Nutzen-Werten zwischen 1,86 und 4,80 alle anderen geförderten Projekte bei weitem in den Schatten stellen würde.1

Die Machbarkeitsstudie von 2014

In der Konzeptstudie vor der Machbarkeitsstudie standen für den RS1 in Bochum zwei mögliche Varianten zur Diskussion:
1. Eine technisch aufwändige und kostenintensive auf dem Bahndamm nördlich der Innenstadt oder
2. eine Variante durch die Innenstadt – zum Teil auf dem Boulevard!

Variante 2 war von der Stadt Bochum ausgedacht, Variante 1 vom RVR. Beide taugten nichts.
Das war mir schon vor der Machbarkeitsstudie klar.2
Ein Radschnellweg auf dem Boulevard, der mehrfach im Jahr und teils für längere Zeit für Veranstaltungen genutzt wird? Mit 30 km/h mitten durch den Weihnachtsmarkt? Ein Radschnellweg muss 365 Tage im Jahr rund um die Uhr nutzbar sein – wie eine Autobahn.

Als die Stadt Bochum sich von ihrer Schnapsidee verabschieden wollte, hatte der RVR gerade festgestellt, dass seine Variante nicht durchführbar war – die Bahn hatte Lärmschutzwände gebaut. Abgesehen davon wäre bei einem RS1 in Hochlage – aufgeständert auf Gleisniveau – die Verknüpfung mit dem übrigen Straßennetz. z.B. an der Herner Straße, sehr schwierig geworden.

Schon während an der Machbarkeitsstudie gearbeitet wurde, hatte ich einen dritten Vorschlag eingebracht. Leider hat ihn keiner der Experten verstanden.

RS1 Machbarkeitsstudie Trassenführung Bochum, S. 97

Dementsprechend sah die Machbarkeitsstudie von 2014 die Führung des RS1 über die Erzbahntrasse und durch den Westpark zur Bessemer Straße vor.

Im Westen Bochums wird der RS1 von der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen bis östlich der A40 auf der Trasse der Rheinischen Bahn geführt, ab dort über die Erzbahnbrücken und den Westpark zur Bessemerstraße. Über die Alleestraße soll eine Brücke führen.

Machbarkeitsstudie S. 96

Das war bereits bei Erscheinen Makulatur. Weder Erzbahntrasse noch Westpark eignen sich für einen Radschnellweg. Die Brücken und Wege sind viel zu schmal. Mit 30 km/h bei Gegenverkehr über die Erzbahnschwinge? Man hätte für den Radweg drei neue Brücken parallel zu den Brücken 1-3 der Erzbahntrasse bauen müssen.

Der dritte Weg

Mein Vorschlag begann mit einer einfachen Beobachtung:

Kurz vor der Brücke hoch zur ehemaligen Halde (Brücke 2) , wo die Erzbahnschwinge (Brücke 1) endet, führt die Erzbahntrasse über eine merkwürdige Betonkonstruktion, die wie ein Portal aussieht. Was war da?

Der Stadtplan Bochum von 1979 gibt die Antwort.

Unter den drei Bahngleisen hindurch gab es eine Straße entlang des Maarbachs. Heute existiert davon nur noch der südliche Teil: »Am Maarbach«. Der nördliche ist unter der Schlackendeponie verschwunden.

Südliche Tunnelzufahrt unter den Bahngleisen.
Die Privatstraße der Friedrich Krupp Hüttenwerke unter den Bahngleisen.

Dieser Tunnel befindet sich unterhalb der Bahngleise, die wiederum auf zwei Ebenen verlaufen. Die Erzbahntrasse überquert auf Brücke 3 das am tiefsten gelegene Gleis der Rheinischen Bahn, auf dem der RS1 von der A40 her nach Bochum kommt. Von dieser Stelle an gibt es keine sinnvolle Möglichkeit mehr, die RS1-Trasse in Nord-Süd-Richtung zu verlängern. An diesem Problem sind sowohl RVR als auch Stadt Bochum trotz aller aufwendigen Versuche gescheitert. Die Erzbahntrasse selbst ist ebenso klar auch keine Lösung:
Wie soll die grundlegende 4+2-Formel mit der Trennung von Fuß- und Radverkehr auf der Erzbahntrasse zu realisieren sein? Mit Tempo 30 im Mischverkehr über die Erzbahnschwinge und das bei Gegenverkehr?

Die drei vor der Machbarkeitsstudie diskutierten Streckenvarianten

Von Nord nach Süd:
1. RVR
2. Stadt Bochum
3. ADFC Bochum (Klaus Kuliga) – übrigens ganz ohne Nutzung von DB-Anlagen.

Die dritte Streckenvariante basierte auf der Idee, so weit wie möglich bestehende Infrastruktur zu nutzen und dabei die Vorgaben des Planungsleitfadens NRW zu beachten. Ein Radschnellweg kann auch über Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen führen.

Dreh- und Angelpunkt ist der Tunnel unter den Bahngleisen. Vorn dort geht es am Marbach entlang Richtung Westpark und von dort unter der Alleestraße hindurch Richtung Bessemer Straße.

Der Tunnel unter der Alleestraße 2013: Zwei breite Röhren. Mehr als genug Platz für den Radschnellweg.

Siehe dazu in Reaktion auf die Machbarkeitsstudie vom August 2014:
https://bovelo.de/wp-content/uploads/2025/08/Vom-Rad-Schiebe-Weg-zum-Rad-Schleich-Weg-ADFC-Bochum.pdf (17.09.2014)

2021: Erster (Fehl-)Versuch im »Grünen Rahmen«

Der Bau des RS1-Abschnitts südlich der Alleestraße bis zur Bessemer Straße im »Grünen Rahmen« – eröffnet im Oktober 2021 – bedeutete gleichzeitig eine Festlegung auf die von mir vorgeschlagene Variante von der A40 bis zum Tunnel Alleestraße. Die RS1-Standards werden im »Grünen Rahmen« nicht eingehalten und die Anbindung an die Bessemer Straße ist ungenügend:
»Hier wird zunächst ein Anschluss von beiden Straßenseiten aus hergestellt. Das Linksabbiegen von Radfahrenden, die aus Süden kommen, erfolgt dabei (zunächst) indirekt.«3
Die Bessemer Straße ist bis heute ein ungelöstes Problem.

2022: Ade Bürgerbeteiligung

Kurz nach der Vorstellung des 138 Seiten umfassenden Gutachtens zur Trassenfindung für den RS1 im Bereich Innenstadt ab Bessemer Straße4, hat die Stadt Bochum das aufwendig inszenierte Projekt Bürgerbeteiligung in der Versenkung verschwinden lassen. Immerhin hatte es 336 Trassenvarianten für den RS1 in der Bochumer Innenstadt zu Tage gefördert. Die »Variante Südlich der DB-Strecke ohne DB-Flächen« entspricht weitgehend meinem Vorschlag von 2012.

Die wesentliche Differenzen sind die Führung über den Klever Weg an der Universitätsstraße und die Führung über die Akademiestraße und die Brücke Lohring. Letzteres bedeutet eine zusätzliche Kreuzung und eine Steilstrecke an der Goerdtstraße zwischen Lohring und Springorum-Trasse.

2025: Eröffnung des ersten Teilstücks westlich der A40

Am Dienstag, 19.08.2025, wurden 3 km Radschnellweg zwischen Darpestraße (A40) und Parkstraße (WAT) feierlich eröffnet. Am Vortag wurde noch schnell dafür gesorgt, dass Radfahrer auf dem RS1 an der Blücherstraße auch tatsächlich in beiden Richtungen ein Grünsignal bekommen. Das funktionierte bis dahin nur in einer Richtung. Diese einzige Ampelanlage auf dem Streckenabschnitt ist auch der interessanteste Punkt: Ist der RS1 tatsächlich ein Rad-Schnell-Weg?5
Dieselbe Problematik stellt sich noch mehrfach bei der Querung der Bochumer Innenstadt.
Dazu der Planungs-Leitfaden:
»Es ist ein wesentliches Ziel, die Zahl der Haltevorgänge und die hieraus resultierenden Warte- und Haltezeiten möglichst auf ein Minimum zu reduzieren
Dazu müssen die Nutzer des RS1 rechtzeitig wissen, bei welcher Geschwindigkeit sie die nächste Ampel bei Grün erreichen.

Der aktuelle Stand

Was gebaut werden soll, entspricht weitgehend meinem Vorschlag von 2012. Neu gebaut werden muss der Tunnel unter den Bahngleisen: Nicht mehr standsicher und zu schmal. Und nach 2012 hat Bochum die weise Entscheidung getroffen, die Tunnelröhren unter der Alleestraße auf eine einzige drei Meter breite Röhre zu reduzieren. Das muss jetzt wieder zurückgebaut werden.

Südlich davon, hat sich die Stadt Bochum entschlossen, den RS1 nicht über die Baaarestraße zu führen, sondern durch das Grüne Band. Das hat nur Nachteile. Die Standards werden nicht eingehalten. Insbesondere die Verknüpfung des RS1 mit der Bessemer Straße ist ein ungelöstes Problem, wie man dort leicht sehen kann: Der RS1 muss Vorfahrt haben, ohne Ampeln. Wie soll das gehen?

Der Weg durch das »Viertel vor Ehrenfeld« über Ehrenfeldstraße und Herrmannhöhe ist unstrittig. Auch die Querung der Königallee über die Clemensstraße.

An der Universitätsstraße will Bochum den RS1 aber über den sehr schmalen Klever Weg führen. Dadurch entstehen wieder neue Probleme:

»Baulich herausfordernd wird es kurz vor dem Hauptbahnhof. Auf Höhe des Ibis-Hotels soll eine Brücke gebaut werden, die sich an dem Hotel vorbei bis zur Ferdinandstraße schlängelt. „Das wird hübsch“, sagt Verena Börger.«6

Diese sehr aufwendige Brücke könnte man sich sparen, wenn der RS1 von der Herrmannshöhe über die Universitätsstraße auf die Ferdinandstraße geführt wird. Schließlich soll der RS1 ja optimal an die Innenstadt (Hbf) und die RUB angebunden werden. Was man dazu braucht, ist eine topmoderne Ampelanlage – wie an der Baarestraße, der Blücherstraße und der Königsallee. Die Technik ist da. Man muss nur wollen. Solche Kreuzungen bieten perfekte Verknüpfungsmöglichkeiten. Für die Querung der Wittener braucht man eine Brücke.

Über die Brücken oder unter den Brücken?

Von der Wittener Straße an muss das Prinzip sein, die Trasse so weit wie irgend möglich, höhengleich mit den Bahngleisen Richtung Dortmund zu führen, also unter den querenden Straßen hindurch. Zwei dieser Brücken hat die Stadt Bochum seit 2010 neu gebaut.

Die Brücke Buselohstraße wurde breiter gebaut, um Platz für den RS1 zu lassen. Der sollte ja von Norden kommen. In Wirklichkeit muss er südlich unter der Brücke hindurch geführt werden.

Flurkarte Wittener Straße bis Lohring (tim-online.nrw.de)7

Ist hier wirklich kein Platz für den RS1 neben der DB-Trasse?

Vor, unter und hinter der Brücke Lohring ist genug Platz für den RS1.
Das gilt auch für die Brücke Buselohstraße.
Zwischen Lohring (hinten) und Springorum-Trasse (vorn) ist die einzige wirkliche Engstelle.
Der RS1 muss die Springorum-Trasse (rechts) auf der Gleisebene überqueren.

Zur Not muss man eben in den Hang gehen und eine Galerie bauen. Unten Radweg, oben Fußweg.
Die vom RVR geplante aufgeständerte Bauweise am Nordring war auch nicht einfacher.

Der RS1 ist ein Prestigeprojekt mit Vorbildcharakter. Da muss man zeigen, dass man man kann.

Der RS1 soll als erster Radschnellweg in Deutschland eine Metropole durchqueren. Dabei dokumentiert der RS1 den Anspruch, Vorbild zu sein für weitere Projekte: bundesweit maßstabsetzend für eine neue Mobilitätskultur und mit höchsten Qualitätsstandards ausgestaltet.

Machbarkeitstudie (2014), Einleitung

Und weiter?

Richtung Langendreer sollte und soll sich bis heute die Trasse an der Bahnlinie Richtung Dortmund orientieren. Aber auch das ist nicht eindeutig: Nördlich oder südlich? Fernbahn- oder S-Bahn-Gleis?
Entscheidend dafür ist auch der Anschluss an der Stadtgrenze Dortmund, der bis heute nicht feststeht.

Anmerkungen:

  1. Machbarkeitsstudie RS1, Kapitel 8, Seite 315 ↩︎
  2. https://bovelo.de/wp-content/uploads/2025/08/Der-Radschnellweg-Ruhr-als-Rad-Schiebe-Weg-ADFC-Bochum_2.pdf (12.09.2013) ↩︎
  3. https://bochum.adfc.de/artikel/anmerkungen-rs1-bochum-a4 ↩︎
  4. Radschnellweg Ruhr RS 1: Vorplanung in der Bochumer Innenstadt zwischen Bessemer Straße und Springorum-Trasse. BERNARD Gruppe ZT GmbH im Auftrag des Tiefbauamts Bochum (Januar 2022).
    https://www.bochum.de/media/Trassensuche_RS1_Innenstadt ↩︎
  5. https://bovelo.de/2025/08/22/rs1-das-letzte-wort-ist-nicht-gesprochen/ ↩︎
  6. https://www.waz.de/lokales/bochum/article409786806/endlich-bochum-hat-ein-richtiges-stueck-fahrrad-autobahn.html (WAZ plus) ↩︎
  7. https://www.tim-online.nrw.de/tim-online2/?bg=basemapDE&bbox=376624,5704564,377126,5704846&center=376875,5704705 ↩︎

2 Kommentare bei „RS1: Die Trassenplanung in Bochum von 2010 bis 2025“

  1. Äusserst detailliert dargestellt die ganz unterschiedlichen Planungen rund um die Wegführung des RS1.

    Als Mensch aus Goldhamme bin ich sehr gespannt, wie und vor allem wann die Wegführung durch den Tunnel der Privatstraße der Friedrich Krupp Hüttenwerke unter den Bahngleisen Gestalt annehmen wird.

    Infolge der Wegführung muss ja zudem auch noch die Gahlensche Strasse Richtung Westpark überquert werden. Hier kann eigentlich nur eine Ampel als Lösung gebaut werden, was zu erheblichen Verzögerungen des Verkehrs führen wird.

    Außerordentlich schade finde ich, dass unter der Alleestr. Dann leider nur EIN Tunnel ausgebaut worden ist, was jetzt schon zu Engpässen führt. Hier sind auch schon mal Kinder aus Stahlhausen anzutreffen, die da drin spielen…dann wird es ‚eng‘.

    Ein weiterer Engpass ist die Sackgasse, die nun zwischen den beiden Bürogebäuden des Wärmepumpenherstellers DAIKIN hindurch führt…hier sind Konflikte mit wendenden PKWs vorprogrammiert!

    Alles in allem ist die Wegführung des RS1 in der Umgebung des Westparks keine für Radfahrer besonders zufriedenstellende.

  2. Werner Niederlohmann sagt:

    Großartige Recherche. Danke Klaus.

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