Bild: Baustelle Herner Straße (vor dem Nordring)
So produziert man Geisterradler.
Warum keine Einbahnregelung mit Radverkehr frei in Gegenrichtung?
Der Radfahrstreifen ist sowieso nicht verkehrssicher (kein Sicherheitstrennstreifen) und wird bald verschwinden.
Da kann man ihn in der Baustelle genauso gut aufheben. Dann ist Platz genug für Radfahrer im Gegenverkehr bei Tempo 30. Viele Straßen mit Gegenverkehr in Tempo-30-Zonen sind schmaler.


Die erste Frage muss lauten: Wie können wir Umwege vermeiden? Hier wäre es ganz einfach.
Die Herner Straße ist immerhin Teil des Radkreuzes.
Und unmittelbar hinter der Baustelle beginnt die Veloroute #1.
Im gegenwärtigen Zustand hat Bochum ein Radkreuz ohne Arme. Alle vier Arme sind gesperrt oder funktionieren nicht:
- Viktoriastraße: gesperrt, Baustelle.
- Alleestraße: gesperrt, Baustelle.
- Herner Straße: gesperrt, Baustelle.
- Boulevard: Das blaue Monster ist im Weg.
Ehrlich gestanden weiß ich nicht, wie ich solche Zustände bewerten soll.
– Weiß im Rathaus die linke Hand nicht was die rechte tut?
– Ist Vorsatz im Spiel?
– Ist es Unfähigkeit?
Vielleicht handelt es sich ja auch um eine Mischung aus allem…
Das, was Bochum in Sachen Fahrradinfastruktur, bzw. Fahrradfreundlichkeit oder gar Sicherheit in vielen Bereichen abliefert, ist – nach allem, was in diesem Blog zu lesen ist und auch nach meiner persönlichen Erfahrung – an Dilletantismus m.E. kaum zu überbieten.
@Klaus: Mein Kompliment dafür, daß du Woche für Woche die Energie aufbringst diese Zustände anzuprangern. Schade nur, daß die zuständigen Gremien / Entscheider im Rathaus sich anscheinend von deiner berechtigten Kritik nicht wirklich angesprochen fühlen.